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Weil Forschung Hoffnung und Chance auf Heilung bedeutet
Letzte Aktualisierung am: 12.10.2009
"Nur durch ein künftig verbessertes Verständnis für die biologischen Eigenschaften der kindlichen Krebszellen und durch das Reduzieren der Behandlungsnebenwirkungen, durch das Entwickeln weniger aggressiver Therapien, können wir weitere Verbesserungen in der pädiatrischen Onkologie erzielen. Ziel ist es, allen Kindern eine Chance auf Heilung zu bieten"
Univ.-Prof. Helmut Gadner,
Leiter der St. Anna Kinder-Krebsforschung
Ärztlicher Direktor des St. Anna Kinderspitals,
Koordinator des EU-Projektes DIRECT "Forschen heilt Krebs"
Heute können etwa 75% der krebskranken Kinder und Jugendlichen geheilt werden. Eine Präsentation über "Kinderkrebsheilkunde im Wandel der Zeit" finden Sie in unserem Dokumenations-Archiv.
Die Onkologie hat generell von den enormen Weiterentwicklungen in Diagnostik und Therapie profitiert.
Doch: während die Heilungsraten bei Krebs im Erwachsenenalter bei etwa 50% liegen, zählt der außerordentliche Anstieg der Überlebensraten von Kindern und Jugendlichen mit Krebs zu den großen Durchbrüchen in der Medizin.
Zu den Erfolgsquoten haben
- die nationale und internationale Vernetzung der Kinderkrebsexperten
- die interdisziplinäre Zusammenarbeit von pädiatrischen Onkologen, Chirurgen, Radiologen, Psychologen, Biologen
- die systematische Forschung im Labor und direkt am Patienten
- Therapieoptimierungsstudien
- moderne Diagnostik- und Behandlungsmethoden
- die Unterstützung durch private Spenden und öffentliche Fördermittel, wie beispielsweise die Rahmenprogramme der Europäischen Kommission
geführt.
Die größten Fortschritte konnte man bei den akuten lymphoblastischen Leukämien (ALL) verzeichnen. Leukämie war das erste Beispiel für eine Krebserkrankung bei Kindern und Jugendlichen, wogegen die Forschung tatsächlich effiziente Therapiestrategien entwickeln konnten. Diese Ergebnisse motivierten die Forscher, den Weg weiterzuverfolgen.



