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FISH-Methode: Verräterisches Leuchten
Letzte Aktualisierung am: 09.04.2009
Dr. Sabine Strehl entwickelte gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Oskar Haas eine Reihe von Methoden, die mittlerweile zu den gängigen Untersuchungen bei jungen Leukämiepatienten gehören. Dafür bringt sie das Zellinnere zum Leuchten und macht so krebstypische Chromosomen-Veränderungen sichtbar. Die fluoreszierenden Merkmale ermöglichen dem Arzt, eine Prognose zu stellen und lassen schon frühzeitig erkennen, welche Behandlungsstrategie optimal ist. Die Arbeitsgruppe ‚Leukämiegenetik’ untersucht Blut- und Knochenmarksproben aus ganz Österreich.
Biologie der Leukämie
Je früher erkannt, desto eher geheilt
Bei Kindern, die an einer akuten lymphoblastischen Leukämie (ALL) erkranken, werden während der Behandlung bestimmte Blutwerte ständig kontrolliert. Besonders wichtig für die Prognose und die weitere Behandlungsstrategie: Wie rasch sinkt die Zahl der Leukämiezellen zu Beginn der Behandlung?
Prof. Renate Panzer-Grümayer kann einzelne Leukämiezellen unter hunderttausenden von gesunden Zellen identifizieren und hat sich auf den Nachweis dieser so genannten ‚minimalen Resterkrankung’ (MRD, minimal residual disease) spezialisiert.
Während und nach der Therapie kann mit dieser hochsensiblen molekularen Nachweismethode auch das Auftreten eines Rückfalls der Erkrankung in einem sehr frühen Stadium erkannt werden. Diese verfeinerte Diagnostik führt somit zu einer, dem tatsächlichen Risiko des Patienten angepassten, individualisierten Therapie.



