Forschen heilt Krebs - Erfolge öffentlich machen

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Das Entschlüsseln der Molekularbiologie

Letzte Aktualisierung am: 09.04.2009

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Während der letzten Jahre gilt das Interesse der Wissenschaftler im Speziellen der Tumorgenetik und –biologie.

Nutzen

Das Entschlüsseln der biologischen Besonderheiten ermöglicht den Experten, zwischen Tumorentitäten, die intensiver behandelt werden müssen, und jenen, die eine weniger aggressive Therapie erfordern, zu unterscheiden.

Resultat

Dies resultiert in einem besseren Ergebnis, sowohl für Patienten, deren Krebserkrankung schwerer behandelbar ist, als auch für Patienten, deren Krebserkrankung leichter in den Griff zu bekommen ist und für die eine weniger aggressive Therapie mit geringeren Nebenwirkungen verbunden ist.

Beispiele

Leukämie

So weisen z.B. Leukämiezellen sehr unterschiedliche Mutationen auf. Die Kenntnis dieser genetischen Besonderheiten lässt Rückschlüsse auf den Verlauf der Erkrankung zu und beeinflusst die Art der Therapie, aber auch das Ergebnis.

 

Ewing-Sarkom

Die Aufdeckung tumorspezifischer Veränderungen, wie etwa beim Ewing-Sarkom (bösartiger Knochentumor, v.a. im Kindesalter) gilt heute weltweit als Standarddiagnosekriterium und als Hoffnungsträger für gezielte Therapien.

 

Neuroblastom

Bei Neuroblastomen hat das St. Anna Kinderkrebsforschungsinstitut viel Pionierarbeit geleistet. Sie zählen zu den embryonalen Tumoren – dazu gehören Neuro-, Nephro- und Hepatoblastome und die ganz seltenen Keimzelltumoren -, kommen im frühen Kindesalter vor und treten bei Erwachsenen fast nicht auf.

 

Nutzen der Neuroblastomcharakterisierung:

Im Bereich von

  • Wachstum
  • Ausreifung
  • Rückbildung

von Neuroblastomen konnten neue Erkenntnisse gewonnen werden mit dem

 

Resultat:

  • mithilfe der Molekulargenetik die Aggressivität einzuschätzen
  • die Intensität der Therapie an die Bedürfnisse des Patienten anzupassen
Michael Dworzak

„Somit kann man entscheiden, ob eine schwächere Therapie mit weniger Nebenwirkungen genügt oder ob eine stärkere erforderlich ist.“

 

Univ.-Doz. Dr. Michael Dworzak,

Oberarzt am St. Anna Kinderspital & St. Anna Forscher

Partner von „Forschen heilt Krebs“