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Behandlung der akuten lymphoblastischen Leukämie (ALL)
Letzte Aktualisierung am: 09.04.2009
ein markantes Beispiel für die rasanten Fortschritte in der Kinderkrebsforschung
- 1950er Jahre: der Forschung gelang die Entwicklung wirksamer Therapie-Strategien
- Nach 1960: dank des Einsatzes kombinierter Therapien gab es erstmals Berichte über Langzeitüberlebende
- 10 Jahre später: Behandlungsbemühungen mit intensivierter Chemotherapie in Kombination mit Strahlentherapie
- 1980er Jahre: Weiterentwicklung der Therapien, beispielsweise auch Stammzell-Transplantation für Hochrisiko-Patienten
- 1990er Jahre: Einsatz moderner molekularbiologischer Techniken, wie der Nachweis der MRD (= minimale residuelle Erkrankung, minimal residual disease)
Die Gesamtüberlebensrate über fünf Jahre für ALL liegt heute bei 90%.
„Leukämie im Kindes- und Jugendalter war das erste Beispiel für eine Krebserkrankung, gegen die die Forscher eine tatsächlich wirksame Behandlung entwickeln konnten, basierend auf dem Prinzip von neuen Kombinationstherapien. Dieser große Erfolg spornte den Optimismus der Forscher an, den Weg weiterzuverfolgen.“
Prof. Stephan Ladisch
Leiter des Center for Cancer and Transplantation Biology am Children’s National Medical Center, Washington, USA
Stv.Vorsitzender der dortigen Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde
Wissenschaftl. Berater des St. Anna Kinderkrebsforschungsinstitutes
Eine Interview-Aufzeichnung während einer Pressekonferenz der St. Anna Kinderkrebsforschung (19. Nov. 2008) finden Sie in unserem Dokumentations-Archiv vor.



