Forschen heilt Krebs - Erfolge öffentlich machen

NEWSPRESSEGESPRÄCH 09.12.2010
Spannungsfeld Kinderkrebs: Politisches Handeln in Österreich ist gefordert

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Lange Nacht der Kinderkrebsforschung 2010

Letzte Aktualisierung am: 29.10.2010

Europäische Dimension der St. Anna Kinderkrebsforschung

Wien - Am 10. Juni 2010 lud das Team der St. Anna Kinderkrebsforschung zur „Langen Nacht“ ins Forschungsinstitut am Zimmermannplatz 10, 1090 Wien, ein, um interessierten Besuchern durch Mitmach-Experimente und spannende Vorführungen die Welt der Forschung und Wissenschaft näherzubringen und den direkten Dialog mit Forschern zu ermöglichen. Erlebnisführungen in die Labors standen ebenso auf dem Programm wie interessante Vorträge, die sich heuer folgendem Schwerpunkt widmeten: der Rolle der St. Anna Kinderkrebsforschung als Koordinator und/oder wichtiger Kooperationspartner bei Forschungsprojekten, die von der Europäischen Kommission gefördert wurden und werden.

 

Dr. Beatrix Karl, Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung (obere Fotozeile, Mitte), besuchte als Ehrengast die Veranstaltung und freute sich mit den CliniClowns über die engagierte Arbeit der KinderkrebsforscherInnen. 

Fotos der Veranstaltung

Forschung, die von der Europäischen Kommission gefördert wird

Das TeamGemäß dem diesjährigen Motto „Europäische Dimension der St. Anna Kinderkrebsforschung“ präsentierte Univ. Doz. Dr. Heinrich Kovar, wissenschaftlicher Direktor und Leiter der St. Anna Studiengruppe für Molekularbiologie, die Rolle der St. Anna Kinderkrebsforschung in europäischen Forschungsprojekten und stellte die erfolgreichen EU-Krebsforschungsprojekte PROTHETS, EET-Pipeline und ASSET vor.

 

Univ. Doz. Dr. Peter Ambros, stellvertretender St. Anna Institutsleiter und Leiter der Arbeitsgruppe für Tumorbiologie, widmete sich in seinem Vortrag über sein EU-Projekt ENQUA (Förderung im Rahmen von DG V, Europe against Cancer) der Frage: Wohin führt die europaweite Qualitätskontrolle in der genetischen Tumordiagnostik? 

 

Die Leiterin der St. Anna Arbeitsgruppe „Studies & Statistics“ und seit 2009 Präsidentin der SIOP-E (Europäischer Zweig der Internationalen Gesell. für Pädiatrische Onkologie), stellte 2 wichtige EU-Projekte vor, SIOPEN-R-NET und ENCCA, welches den Aufbau eines europäischen Forschungsnetzwerkes für junge Patienten mit Krebserkankungen zum Inhalt hat.

 

Die Zielsetzungen und kreativen Maßnahmen des Wissenschaftskommunikationsprojektes DIRECT mit der Hauptbotschaft „Forschen heilt Krebs“ wurden von der DIRECT-Projektmanagerin Sandra Brezina kommuniziert.

 

Für sehr großes Interesse sorgten auch die Vorträge zweier ehemaliger Kinderkrebspatientinnen, die gemäß ihrem Titel „Wir haben es geschafft – Schritt für Schritt“ ihre Erfahrungen und ihren Umgang mit ihrer Krebserkrankung und dem Leben nach Abschluss der Intensivtherapie vortrugen.

 

Die ärztliche Leiterin der hämato-onkologischen Ambulanz, Fr. OA Dr. Eva Frey, stellte das EU-Projekt PANCARESURFUP vor, eine europäische Initiative zur Standardisierung der Nachsorge für Kinderkrebs-Überlebende.

DIRECT-Dokumentation „Kleine Helden – grosse Chancen. Kinderkrebsforschung in Europa“

Als visuelles Highlight wurde im Rahmen der „Langen Nacht“ zweimal die EU-geförderte Filmproduktion „Kleine Helden – große Chancen. Kinderkrebsforschung in Europa“ gezeigt, die etablierte Erfolge und künftige Herausforderungen der pädiatrisch-onkologischen Community Europas zum Schwerpunkt hat und Wissenschaft auf sachlicher und emotionaler Ebene kommuniziert.