Forschen heilt Krebs - Erfolge öffentlich machen

NEWSPRESSEGESPRÄCH 09.12.2010
Spannungsfeld Kinderkrebs: Politisches Handeln in Österreich ist gefordert

Navigation


Sie befinden sich im Bereich "Interessierte"

Inhaltsnavigation

Inhalt

15.-17.05.2008 Internationales Symposium

Letzte Aktualisierung am: 18.11.2008

  • Das Willkommens-Plakat
  • Wegweiser-Plakat
  • Wegweiser-Plakat2
  • Das DIRECT-Poster

Etablierte Erfolge, zukünftige Herausforderungen in der pädiatrischen Onkologie

Bei einem dreitägigen Symposium, das vom 15. bis 17. Mai im Billrothhaus in Wien mit dem Titel „Etablierte Erfolge, zukünftige Herausforderungen in der pädiatrischen Onkologie“ stattfand, trafen sich über dreißig europäische Kinder-Krebs-Experten. Die Veranstaltung wurde von der St. Anna Kinderkrebsforschung im Rahmen des Wissenschafts-Kommunikations-Projektes „Forschen heilt Krebs“ organisiert.

Das Symposium gliederte sich in 5 Sitzungen mit jeweils 5 Arbeitsgruppen.

 

Session 1 / Aftercare of Pediatric Cancer Patients

behandelte die Nachsorge der Kinder-Krebs-PatientInnen, wobei ein spezifischer Schwerpunkt auf die soziale Reintegration (Möglichkeiten, einen Job zu finden, Versicherungsangelegenheiten, Bildungswesen) gelegt wurde.

 

Session 2 / Treatment Standards and Optimization

legte den Schwerpunkt auf die Praxis bei der Durchführung internationaler Therapie-Optimierungs-Studien seit Erlass der EU-Direktive 2001/20/EG. Die Probleme, die sich durch die neuen Vorschreibungen bei der Durchführung dieser Studien innerhalb des gesetzlichen Rahmens ergeben, wurden diskutiert. Es wurde ein Überblick über die „historischen“ Auswirkungen der Therapie-Optimierungs-Studien in der pädiatrischen Onkologie geben und aufgezeigt, wie entscheidend diese für die Behandlung von Kinder-Krebs-Erkrankungen waren und sind. Es wurde dahingehend diskutiert, welches Format man zukünftig für die Behandlung von krebskranken Kindern in Betracht ziehen solle. Die finanziellen Aspekte und die Belastung der Ärzte wurden diskutiert.

 

Session 3 / Established Therapeutic Compounds

behandelte schwerpunktmäßig die Verwendung historisch etablierter Medikamente in der pädiatrischen Onkologie, die noch immer als nicht zugelassen eingestuft sind, trotz der langjährig erfolgreichen und etablierten Verwendung bei Kindern. Als besonders wesentlich gilt es hier, die Vorteile für die Patienten und Kliniker zu betonen, wenn sie in der Lage wären, zugelassene Medikamente einzusetzen und welche Wege zur Verfügung stehen bzw. ideal wären, um eine rasche Zulassung jenseits jedes kommerziellen Interesses zu erwirken. Es wurde ein Überblick darüber gegeben, bei welchen Krebserkrankungen, bei welchem Typ und Substanzenverhältnis die Behandlung in der pädiatrischen Onkologie unmöglich ist, wenn nur zugelassene Medikamente zum Einsatz kommen. Es wurde auch klar ersichtlich, dass bei vielen in der pädiatrischen Onkologie unverzichtbaren Medikamenten, die nach wie vor für Kinder-Krebs-PatientInnen nicht zugelassen sind ungeheuer viel Erfahrung notwendig ist. Minimale Anforderungen bei der Zulassung, einschließlich finanzieller Aspekte und der Arbeitsaufteilung wurden diskutiert.

 

Session 4 / EC-funded Projects in Pediatric Oncology

Forschungs-Projekte mit EU-Förderung wurden vorgestellt.

 

Session 5 / Innovative Drugs for Pediatric Use

Der Fokus der Sitzung waren die innovativen Medikamente für die pädiatrisch-onkologische Verwendung.

 

Das Symposiums-Programm als Download

Die Presseaussendung als Download oder unter: http://www.pressetext.eu/pte.mc?pte=080519041

 

Weitere Bilder finden Sie im Foto-Archiv.