Forschen heilt Krebs - Erfolge öffentlich machen

NEWSPRESSEGESPRÄCH 09.12.2010
Spannungsfeld Kinderkrebs: Politisches Handeln in Österreich ist gefordert

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TV-Doku: kleine helden - grosse chancen

Letzte Aktualisierung am: 11.05.2010

St. Anna Kinderkrebsforschung und Pammer Film feiern Premiere der TV-Doku

"KLEINE HELDEN - GROSSE CHANCEN - Kinderkrebsforschung in Europa." 

Angewandte Wissenschaftskommunikation mit EU-Förderung 

Wien - Am  28. Februar 2010 luden die St. Anna Kinderkrebsforschung und Pammer Film ins wunderschön-gediegene Metro-Kino in die Wiener Innenstadt ein, um die Fertigstellung der Dokumentation "Kleine Helden - große Chancen. Kinderkrebsforschung in Europa" zu feiern. Die Veranstaltung wurde von Barbara Stöckl moderiert. Univ.-Doz. Dr. Michael Dworzak, Oberarzt am St. Anna Kinderspital, präsentierte die Erfolge und künftigen Herausforderungen der Kinderkrebsforscher und pädiatrischen Onkologen in Europa.  

GEÄNDERTER SENDETERMIN: Donnerstag, 5. August 2010 / 3sat / 20:15

Filmtrailer

Zu den Schnappschüssen der Filmpremiere

Herzlichen Dank an das Filmarchiv Austria

172 geladene Gäste fanden sich bei der im Rahmen des EU-Projektes DIRECT/FORSCHEN HEILT KREBS veranstalteten Sonntagsmatinée im Metro-Kino, 1010 Wien, ein. 
Barbara Stöckl 

Die beliebte österreichische Fernsehmoderatorin Barbara Stöckl und Univ.-Doz. Dr. Michael Dworzak hießen das Publikum herzlich willkommen und erklärten den Gästen in Form eines Live-Interviews die Idee und Hintergründe, die zur Produktion des eindrucksvollen Dokumentarfilms über die Kinderkrebsforschung in Europa geführt hatten.

Im  2. Block entführte Hans Thurner, Berg- und Skiführer sowie Fotograf, das Publikum in die alpine Bergwelt der Großglockner-Region. Mit seiner  Diashow präsentierte er atemberaubende Momentaufnahmen der 5-tägigen Großglocknertour, die ebenfalls als eine Aktion des EU-geförderten Projektes DIRECT/FORSCHEN HEILT KREBS gemeinsam mit acht ehemaligen Kinderkrebs-PatientInnen veranstaltet worden war. 

Im Anschluss an die Diashow erfolgte ein 27-minütiger imposanter Film des Großglocknerabenteuers, eingebettet in eine musikalische Komposition von Markus Moser und Thomas Mayer von aux2 Sonic Service. 

KLEINE HELDEN - GROSSE CHANCEN: Details zur TV-Dokumentation

In Zusammenarbeit mit Drehbuchautor und Regisseur Gustav W. Trampitsch und Pammer Film ist ein eindrucksvoller Film entstanden, der mit hoher Sensibilität an einzelnen, jeweils unterschiedlichen Fällen den dramatischen Kampf gegen Kinderkrebserkrankungen veranschaulicht, wie er von den jungen PatientInnen selbst, deren Eltern, den Ärzten, Therapeuten und Kinderkrebsforschern geführt wird.

Gemeinsam für die Diagnose Zukunft

Publikum

Der Film berichtet über diagnostische und therapeutische Verbesserungen zugunsten krebskranker Kinder und Jugendlicher, die dank der internationalen Vernetzung der Kinderkrebs-Experten erreicht werden konnten und kontinuierlich im Fokus der Labor- und klinischen Forschung stehen.


Wie diese Netzwerke durch biomedizinische Forschung und klinische Studien miteinander verbunden sind, ist für die breite Öffentlichkeit im Allgemeinen schwer nachvollziehbar. Inwieweit einzelne Forschungsprojekte, die auch mit öffentlichen Fördermitteln finanziert werden, dem Nutzen der jungen an Krebs leidenden Patienten dienen, bleibt abstrakt. Mitunter steht man der Forschungsförderung sogar mit Resentiments gegenüber.

Genau hier setzt der Film an.

Die TV-Dokumentation soll helfen, den Zusammenhang zwischen Forschung und den verbesserten Heilungschancen der jungen PatientInnen zu kommunizieren und eine höhere Sensibilisierung für die wissenschaftlichen, aber auch finanziellen Anstrengungen zu schaffen.

Starke Forschungsnetzwerke in Europa

Im Kampf gegen Leukämien und bösartige Tumoren im Kindes- und Jugendalter ist die in Wien ansässige St. Anna Kinderkrebsforschung mit direkter Anbindung an das Kinderkrebstherapiezentrum im St. Anna Kinderspital ein perfektes Beispiel für zielgerichtete Forschung, Diagnostik und Anwendung an ein- und derselben Institution. Das relativ kleine Forschungsinstitut konnte seit seiner Gründung im Jahr 1988 schon viel Pionierarbeit leisten und genießt international hohes Ansehen. 

Viele europäische Standorte spielen eine Rolle

An unterschiedlichen Schauplätzen Europas, beispielsweise dem Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg, Deutschland, oder dem Laboratorio Stefano Verri in Monza, Italien, macht der Film die erfolgreiche Zusammenarbeit einer medizinisch-wissenschaftlichen Allianz transparent, die ohne Basisförderung durch den Staat agieren muss. 

Der Krebs und die Therapien können Spuren hinterlassen

Dr. Michael Dworzak

Trotz der positiven Entwicklungen wird eines immer deutlicher: geheilt zu sein, bedeutet noch lange nicht, heil davon gekommen zu sein. Die aggressiven Behandlungen können kurz- und langfristige physische, psychische sowie psychosoziale Folgen verursachen. Darum ist europaweit das erklärte Ziel von Ärzten, Wissenschaftern und privaten Organisationen, wie beispielsweise der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe, der Deutschen Kinderkrebsstiftung und diversen Eltern-Initiativen in Europa, eine ganzheitliche Heilung im medizinischen, psychischen und sozialen Sinn.


Der Film zeigt verschiedene privat finanzierte Einrichtungen, wie das Waldpiratencamp der Deutschen Kinderkrebsstiftung in Heidelberg, die den betroffenen Patienten und Familien Unterstützung für den langen und schweren Weg durch die Krankheit und zurück in den Alltag bieten.

Gemeinsam gegen Krebs bei Kindern und Jugendlichen in Europa

Um die Heilungschancen weiter in die Höhe zu schrauben, müssen die biologischen Eigenschaften der kindlichen Krebszellen besser verstanden, die Behandlungsnebenwirkungen noch weiter minimiert  und die Langzeitnachsorge ehemaliger Kinderkrebs-Patienten optimiert werden. Alle zukünftigen wissenschaftlichen und finanziellen Anstrengungen, einschließlich öffentlichkeitswirksamer Aktionen, sind darauf ausgerichtet.

Anfrage interessierter förderer bezüglich filmmaterial

Email: sandra.brezina@ccri.at 

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