Forschen heilt Krebs - Erfolge öffentlich machen

NEWSPRESSEGESPRÄCH 09.12.2010
Spannungsfeld Kinderkrebs: Politisches Handeln in Österreich ist gefordert

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Zurück ins Leben

Letzte Aktualisierung am: 30.10.2009

Im Jahr 2010 wird einer von 250 jungen Erwachsenen zwischen 15 und 45 Jahren Überlebender einer Krebserkrankung im Kindes- und Jugendalter sein. Quelle

Die umfangreichen diagnostischen und therapeutischen Programme, die den Ärzten heute dank der Grundlagen- und klinischen Forschung zur Verfügung stehen, stellen eine große Belastung dar. Ging es früher primär darum, das Überleben der PatientInnen zu sichern, wendet man sich heute vermehrt der Erfassung der therapie-assoziierten Spätfolgen und der Qualität des Überlebens zu. Das Ziel der Forschung ist es, eine hohe Rate an Heilungserfolgen mit geringen späteren Komplikationen zu erreichen. Die Behandlungsmethoden müssen nicht bloß effektiver, sondern auch schonender werden.

 

Eine Krebserkrankung endet nicht mit Beendigung der medizinischen Intensivtherapie. Die geheilten Kinder und Jugendlichen sollen wieder ein unbeeinträchtigtes Leben führen können, möglichst ohne bleibende Schäden, integriert in ihrem sozialen Umfeld, mit den gleichen Chancen, Rechten und Möglichkeiten wie Gleichaltrige.

 

Nach der langwierigen und belastenden Therapie wünschen sich die Kinder und Jugendlichen mit der Diagnose „Krebs überstanden“ eine schnelle Rückkehr in Schule, Ausbildung und Beruf. Sie wollen wieder aktiv, integriert und von der Gesellschaft akzeptiert sein.

 

Mehr Geld, Forschung und Sensibilisierung der Gesellschaft sind notwendig, um die Überlebenden dabei zu unterstützen, ein möglichst hohes Maß an körperlichem, psychischen und sozialen Wohlbefinden nach dem Sieg über ihre Erkrankung wiederzuerlangen.