Forschen heilt Krebs - Erfolge öffentlich machen

NEWSPRESSEGESPRÄCH 09.12.2010
Spannungsfeld Kinderkrebs: Politisches Handeln in Österreich ist gefordert

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Therapie-Optimierungs-Studien

Letzte Aktualisierung am: 27.10.2008

In der Kinderonkologie werden an Krebs erkrankte Kinder und Jugendliche größtenteils in multi-zentrischen klinischen Studien nach sogenannten „Therapie-Optimierungs-Protokollen“ therapiert.

Die rasanten Therapie-Erfolge der pädiatrischen Onkologie in den letzten 20-30 Jahren sind ganz entscheidend davon mitbestimmt worden, dass die einzelnen Kinder-Krebs-Zentren frühzeitig damit begannen, für PatientInnen mit der gleichen Diagnose Behandlungsstrategien in kooperativen und kontrollierten Therapiestudien zu entwickeln, die in konsekutiver Weise zeigen, was bei den jeweiligen Krankheitsformen am wirksamsten ist. Dies gewährleistet, dass die jungen PatientInnen einheitlich auf dem jeweils aktuellen Stand des medizinischen Wissens behandelt werden.

 

Das Konzept für Studien zur Therapie-Optimierung (TOS) wurde in Deutschland entwickelt und zunächst für die Erforschung von Leukämien erfolgreich angewandt. Das TOS-Konzept stattete Kliniker mit klar verfassten Protokollen aus, die eindeutige Schlussfolgerungen durch eine wissenschaftliche Datenanalyse einer ausreichend großen und zuverlässigen Datenmenge ermöglichen, um die Behandlung der jungen PatientInnen durch erworbene Erkenntnisse zu verbessern.

 

Mit diesen qualitätssichernden Maßnahmen der pädiatrischen Onkologie, die mittlerweile in allen europäischen Industriestaaten etabliert sind, kann die Behandlungsqualität der betroffenen Kinder kontinuierlich gesteigert werden.

 

Generell gilt daher heute, dass die pädiatrische Onkologie nur in vernetzten Arbeitsgemeinschaften erfolgreich agieren kann.