Forschen heilt Krebs - Erfolge öffentlich machen

NEWSPRESSEGESPRÄCH 09.12.2010
Spannungsfeld Kinderkrebs: Politisches Handeln in Österreich ist gefordert

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Herausforderung der Forschung

Letzte Aktualisierung am: 23.10.2008

Heute können etwa 75 Prozent jener Kinder und Jugendlicher, die noch vor 40 Jahren als unheilbar galten, gerettet werden. Trotz aller Erfolge kann immer noch einem Viertel der jungen PatientInnen nicht geholfen werden.

Die künftige Herausforderung der Kinder-Krebs-Forschung ist es, die biologischen Besonderheiten jener Kinder-Krebs-Erkrankungen besser zu verstehen, gegen die man nach wie vor erfolglos ankämpft.

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen

Obwohl Kinder-Krebs-Erkrankungen besondere Merkmale aufweisen, sind dennoch nur wenige spezifische Medikamente für diese ganz besonders sensiblen PatientInnen behördlich zugelassen.

 

Es ist daher notwendig, akzeptierte Behandlungsmethoden für erwachsene PatientInnen in gesonderten klinischen Studien auf die besonderen Bedürfnisse der betroffenen Kinder auszurichten. Daraus resultiert ein großer Bedarf an spezialisierter Kinder-Krebs-Forschung über die Ursachen und Besonderheiten dieser bösartigen Erkrankungen.

 

Dank vieler finanzieller Zuwendungen konnten unglaubliche Fortschritte in der Krebsbehandlung und in der biomedizinischen sowie klinischen Forschung erreicht und die Erfolgschancen, insbesondere von LeukämiepatientInnen, deutlich gesteigert werden.

 

Es gibt aber noch immer Kinder-Krebs-Erkrankungen, bei denen mit den vorhandenen Behandlungsmethoden nur einer Minderheit der PatientInnen nachhaltig geholfen werden kann. Große Hoffnung setzt man in das Erproben und Einführen neuer Medikamente, für die es noch keinerlei Erfahrungswerte bei Kindern gibt. Sie bergen die Chance für Therapien mit geringen Nebenwirkungen oder auch dafür, jenen Kindern zu helfen, deren Krebs-Erkrankungen bislang als unheilbar galten.

 

Hier müssen die Möglichkeiten der modernen Forschung noch ausgeschöpft werden, um einen entsprechenden Durchbruch zu erzielen.

 

Nur mit kontinuierlicher Förderung können Experten der Grundlagen- und klinisch angewandten Forschung

  • weitere Ursachen für Kinder-Krebs-Erkrankungen wissenschaftlich untersuchen
  • neue Diagnosemethoden und Therapie-Strategien entwickeln