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Häufigkeit von Kinder-Krebs
Letzte Aktualisierung am: 18.11.2008
Deutschland
Etwa 2.000 neu diagnostizierte Krebs-Fälle bei Kindern und Jugendlichen jährlich. Etwa 220.000 Neuerkrankungen pro Jahr bei Männern und rund 206.000 bei Frauen Referenz: „Krebs in Deutschland. Häufigkeiten und Trends“ von der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut, 5. überarbeitete Ausgabe, Saarbrücken 2006.
Details vom deutschen Kinderkrebsregister
Österreich
Durchschnittlich 180 Neuerkrankungen von Kindern und Jugendlichen bis 15 Jahre pro Jahr Insgesamt zirka 250 neue Krebs-Patientinnen jährlich im Alter bis 18 Jahre In allen Altersgruppen erkranken Buben häufiger als Mädchen. Laut Statistik Austria erkranken jährlich 35.000 Erwachsene neu an Krebs.
Europaweit
12.000 Neuerkrankungen bei Kindern jährlich
Weltweit
Jährlich zirka 160.000 neue Krebs-Fälle bei Kindern und Jugendlichen
Ein Großteil der krebskranken Kinder lebt in den Entwicklungsländern. Während in den Industrienationen etwa 75 Prozent der krebskranken jungen PatientInnen dank der Früherkennung und verbesserten Behandlungskonzepte überleben, sterben ca. 80 Prozent der betroffenen Kinder und Jugendlichen in den Entwicklungsländern, da dort die finanziellen Mittel fehlen, um modernste Therapien anzuwenden. Oftmals wird die Krebserkrankung nicht einmal diagnostiziert.
Häufigkeit der Kinder-Krebs-Formen
Leukämien (= Blutkrebs) zählen zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen (33,8 Prozent).
Hirntumoren (20 Prozent): die zweithäufigste Diagnosegruppe, gefolgt von Lymphomen (12,7 Prozent).
Bei den Einzeldiagnosen sind am häufigsten:
die akute lymphoblastische Leukämie (27,9 Prozent), das Neuroblastom (8,6 Prozent), das Astrozytom (8,5 Prozent), das Nephroblastom (6,1 Prozent) und das Non-Hodgkin-Lymphom (6,5 Prozent).
Die akute lymphoblastische Leukämie (ALL) überwiegt bei Kindern im Alter von ein bis sechs Jahren. Bei älteren Kindern weisen Knochentumoren und Lymphome eine vergleichsweise hohe Inzidenz auf.
Referenz: www.kinderkrebsinfo.de


