Forschen heilt Krebs - Erfolge öffentlich machen

NEWSPRESSEGESPRÄCH 09.12.2010
Spannungsfeld Kinderkrebs: Politisches Handeln in Österreich ist gefordert

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Kontinuierliche Forschungs-Förderung

Letzte Aktualisierung am: 18.11.2008

Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter sind selten und zählen zu den sogannten Waisenerkrankungen („orphan diseases“). Die großen Pharma-Unternehmen haben daher ein geringes wirtschaftliches Interesse, in die Kinder-Krebs-Forschung und Entwicklung neuer Therapien zu investieren. Die Kinder-Krebs-Forschung finanziert sich aus privaten Spenden und öffentlichen Fördermitteln.

Spendengeld als Lebensretter

Einen Großteil seiner langjährigen Forschungsarbeit am St. Anna Kinder-Krebs-Forschungsinstitut hat der Knochenkrebs-Spezialist durch Spendengelder finanziert. „Zum Glück sind die Österreicher Spenden-Weltmeister“.

 

Seit 1988 konnten neun verschiedene Forschungs-Arbeitsgruppen im St. Anna Kinder-Krebs-Forschungs-Institut etabliert werden. Rund 4 Millionen Euro stehen dafür jährlich zur Verfügung. 80 Prozent davon kommen mittels Spenden herein, der Rest über öffentliche Förderungs-Gelder, wie beispielsweise über die EU-Rahmenprogramme.

Michael Dworzak„Kinder-Krebs ist im Vergleich zu Darm- oder Brustkrebs selten. Aus der Sicht der Pharma-Industrie ist intensive Forschung über Kinder-Krebs wenig rentabel“


Univ.-Doz. Dr. Heinrich Kovar

wissenschaftlicher Direktor St. Anna Kinderkrebsforschung