Inhalt
Kontinuierliche Forschungs-Förderung
Letzte Aktualisierung am: 18.11.2008
Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter sind selten und zählen zu den sogannten Waisenerkrankungen („orphan diseases“). Die großen Pharma-Unternehmen haben daher ein geringes wirtschaftliches Interesse, in die Kinder-Krebs-Forschung und Entwicklung neuer Therapien zu investieren. Die Kinder-Krebs-Forschung finanziert sich aus privaten Spenden und öffentlichen Fördermitteln.
Spendengeld als Lebensretter
Einen Großteil seiner langjährigen Forschungsarbeit am St. Anna Kinder-Krebs-Forschungsinstitut hat der Knochenkrebs-Spezialist durch Spendengelder finanziert. „Zum Glück sind die Österreicher Spenden-Weltmeister“.
Seit 1988 konnten neun verschiedene Forschungs-Arbeitsgruppen im St. Anna Kinder-Krebs-Forschungs-Institut etabliert werden. Rund 4 Millionen Euro stehen dafür jährlich zur Verfügung. 80 Prozent davon kommen mittels Spenden herein, der Rest über öffentliche Förderungs-Gelder, wie beispielsweise über die EU-Rahmenprogramme.
„Kinder-Krebs ist im Vergleich zu Darm- oder Brustkrebs selten. Aus der Sicht der Pharma-Industrie ist intensive Forschung über Kinder-Krebs wenig rentabel“
Univ.-Doz. Dr. Heinrich Kovar
wissenschaftlicher Direktor St. Anna Kinderkrebsforschung


